Über "Das Vermächtnis"

Ostelbischer Generalanzeiger, 31.11.10, R. Haselnitz:

" ... schamloseste Laienfantasien. Das so etwas in diesem Land noch immer möglich ist, macht fassungslos. ..."


Ein empörter Zuschauer in der Vorstellung:

"Einsperren sollte man die, sofort! "



























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Über "Philomena"

Sächsische Zeitung, 29.9.09, W. Zimmermann zum Amateurtheaterfest DRAMA im Theaterhaus Rudi:

" 'Die Bewegten' widmen sich der großen Kleinkunst Pantomime und erzählten in drei Szenen spannende, sinnige, groteske aber zutiefst philosophische Geschichten mit "Philomena" als eindeutigem Höhepunkt. Die Komik kam natürlich zunächst von den überlebensgroßen Ganzkopfmasken, doch auch die Fabel ist ausgesprochen reizvoll. Sie erzählt von der sanften und verträumten Philomena und deren Begegnungen mit den unterschiedlichsten Zeitgenossen. Es dauert, bis sie die große Liebe findet, die sich am Ende aber auch wieder als Enttäschung erweist."


Über "Frühling im Park"

Dresdner Neueste Nachrichten, 30.1.08, G. Gorgas zur 12. Offenen Bühne im Kleinen Haus:

"Sehenswert beispielsweise mit übergroßen Köpfen die pantomische Episode aus dem Leben der holden Maid Philomena, dargeboten vom Theater 'Die Bewegten' (Leitung Niels v. Festenberg). Ein gut bewegter Reigen von Zuwendung und Abkehrungen - amüsant und gekonnt besonders auch in der Ausstattung."



Weiteres Wissenswertes: Masken - und was sie bedeuten

(wikipediaweise gesammelt)

Der Begriff Maske (v. arab.: maskharat = Narr, Posse, Hänselei, Scherz) bezeichnet eine Gesichtsbedeckung.

Masken werden seit Urzeiten in Theater und Kunst, aber auch zu religiösen und rituellen Zwecken eingesetzt. Häufig werden sie ergänzt durch Verkleidung bzw. Kostüme.

Des Weiteren gibt es diverse Masken, die dem Schutz des Gesichtes oder eines Teils davon dienen.

Ihrem Ursprung nach war die Maske ein vor dem Gesicht getragenes plastisches Gebilde (Larve) aus Holz, Leder, Ton, Tuch, heute auch Kunststoff oder wurde als Sammelbezeichnung der Verhüllung des Körpers verwendet.

Masken erfüllen sehr unterschiedliche Aufgaben in unterschiedlichen Kontexten. Sie verbergen das (wahre) Gesicht, sie schützen das Gesicht, mit Hilfe der Maske verwandelt sich der Träger in die sie darstellende Figur, sie ermöglichen neue (übernommene) soziale Rollen einzuüben, etc.

Neben der Gesichtsmaske gibt es viele weitere Bedeutungen des Wortes "Maske" in allen Bereichen von der Biologie über die Raumfahrt bis zur Soziologie.

Rituelle Masken

Die Wurzel der Maske liegt im Kult. So wird sie heute noch bei Naturvölkern bei rituellen Tänzen benutzt, um Schutzgottheiten zu erflehen oder böse Geister abzuschrecken. Aus dem Paläolithikum sind Felszeichnungen von Tier-Mensch Wesen, die als Schamane gedeutet werden könnten bekannt (z.B. Felsmalereien, Les Trois Frères, Mischwesens aus Mensch und Tier. Magdalénien, um 15 000 v. Chr.). Schamanismus Schamanenmaske von der Elfenbeinküste Schamanenmaske von der Elfenbeinküste Beispielsweise bei den Hopi und anderen Indianervölkern stellen sorgfältig maskierte Tänzer bei Ritualen ihre Ahnen- und Naturgeister dar.


Totenmasken

Seit der Antike kennt man auch Totenmasken.

Brauchtum

Im Brauchtum des gesamten Alpenraumes und im benachbarten schwäbisch-alemannischen Raum ist die Gesichtsmaske und die Gesamtverhüllung immer noch, insbesondere zu Fastnacht oder Silvesterbräuchen, allgegenwärtig. Seit dem Mittelalter verdrängt die Schminkmaske den festen Typus immer mehr. Lediglich im Clown des Zirkus, als Kostüm im Karneval, Fasching, Fastnacht, Halloween und vereinzelt in der Pantomime lebt die starre Maske im europäischen Raum weiter.

Die Halbmaske wird vor allem im Karneval in Venedig verwendet. Sie bedeckt nur einen Teil oder eine Hälfte des Gesichts. Die Halbmaske ist ursprünglich eine Theater- bzw. Sprechmaske gewesen. Sie erleichterte, etwa in der Italienischen Commedia dell'arte, den Schauspielern das laute und deutliche Sprechen.

Theater

Harlekin mit Maske Im antiken griechischen Theater benutzten die Schauspieler typisierte Masken, um die Gefühle ihrer Rollen besser zum Ausdruck zu bringen und mittels der Ausbildung des Mundes als Schalltrichter den Schall zu verstärken. Diese Art der Maske wird als persona bezeichnet. In vier festen Ledermasken, die eindeutige Typen belegen – die bekanntesten sind der Harlekin und der Bajazzo –, bestehen sie seit der Renaissance in der Commedia dell'arte weiterhin fort. Im japanischen und chinesischen Theater gibt es sowohl starre Masken als auch maskenhafte Make-Ups. (siehe beispielsweise das N?-Theater) Übertragen wurde bis in das 19. Jahrhundert der Begriff Maske auch für die Kombination von Halbmaske, Kostüm und Rolle für bestimmte Rollentypen gebraucht: Die so genannten Charaktermasken stellten beispielsweise den Doktor oder den Hans Wurst dar, die so genannten Nationalmasken "den Franzosen" oder "den Spanier"

Heute wird die Maske (im Sinne einer "Gesichtsverkleidung") im Theater und Film oft nur noch geschminkt. In Anlehnung an all diese Masken wird auch heute noch bei Theater und Film der Raum, in dem der Maskenbildner arbeitet (wobei die Schauspieler dort meist nur geschminkt, frisiert, verkleidet und zurechtgemacht werden) einfach als "die Maske" bezeichnet. Dennoch arbeiten im Bereich der "Theatermaske" namhafte sehr spezialisierte Künstler wie Erhard Stiefel, Amleto Sartori, Fratinelli de Marchi, um nur die ganz großen der Künstler unter den Maskenbauern zu nennen.

Das Spiel mit der "Theatermaske wird in Skandinavien in den USA, sowie natürlich in Italien von namhaften Gruppen gepflegt. In Deutschland gibt es erstaunlicherweise große Hemmungen an den Theaterhäusern, auch wenn das Berliner Maskentheater "Familie Flöz" mit ihren Auftritten, im In- und Ausland große Erfolge hat.

Architektur

In der Architektur wurde die Maske in der Gotik, Renaissance und im Barock gerne als Bauschmuck Wasserspeier, Türklopfer, Schlussstein usw. verwendet. Ein Beispiel dafür sind die Kriegermasken am Berliner Zeughaus von Andreas Schlüter (Architekt) 1697.

Moderne Kunst

Ethnologische Ritualmasken aus der Südsee, Papua-Neuguinea usw. hatten einen großen Einfluss auf Maler und Bildhauer der Moderne, wie z. B. Pablo Picasso, der ihre Bedeutung für seine Kunst besonders herausstrich.


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